Politik durch die Blume

Politik durch die Blume. Gartenbauausstellungen in Hamburg und Erfurt im Kalten Krieg (1950-1974)

Im Kalten Krieg nutzten beide deutsche Staaten Messen und Wirtschaftsausstellungen, um sich nach innen und außen zu präsentieren und vom anderen deutschen Staat abzugrenzen. International ausgerichtete Gartenbauausstellungen waren Foren für die gärtnerische Fachwelt, eigneten sich wegen ihres unpolitischen Erscheinungsbildes aber auch besonders dazu, ein Massenpublikum über politische und städtebauliche Entwicklungen zu informieren. Während die DDR bei diesen Anlässen die Kollektivierung und Industrialisierung der Landwirtschaft propagierte, betonten die westdeutschen Ausstellungen – ganz im Zeichen der Systemkonkurrenz – die Westintegration.

Bei der Veröffentlichung handelt es sich um die Überarbeitung des Textes, der 2012 unter gleichem Titel an der Universität Hamburg als Dissertation eingereicht wurde.

Der Band wurde 2014 mit dem Deutschen Gartenbuchpreis in der Kategorie Gartengeschichte (1. Preis) ausgezeichnet.


 

Reihe: Forum Zeitgeschichte, Bd. 24

Herausgeber: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg

Verlag: Dölling und Galitz Verlag, München/ Hamburg

Erscheinungsjahr: 2013

ISBN: 978-3-86218-050-9